Der Wasserfall im Lainbachtal ist ein beliebtes Ziel für Fotografen und Naturliebhaber. Im Herbst leuchten die Farben des Mischwalds außergewöhnlich stark. Dementsprechend ist der Weg am Wochenende frequentiert. Die agilen Rentner können also unter der Woche ihren Trumpf der freien Zeit ausspielen.
Sie starten am besten vom Ortskern beim Denkmal des Schmid von Kochel. Möglich wäre auch der Parkplatz am Franz Marc Museum. Der Schmid von Kochel ist ein Bayerisches Symbol für den mutigen Kämpfer für Freiheit, der im erfolglosen Kampf gegen die Österreichische Übermacht als letzter gefallen sein soll.
Der Lainbach ist ein kleiner Bach, der in den bayerischen Voralpen entspringt und in den Kochelsee mündet. Auf seinem Weg durch das Lainbachtal fällt er in einem hohen Bogen in ein tiefes Wasserbecken. Der Wasserfall ist besonders im Frühjahr und Herbst prächtig und schön, wenn viel Wasser aus dem Berg entfließt.
Der Wasserfall ist von Kochel am See aus in rund 45 Minuten zu Fuß erreichbar. Sie wandern zunächst durch den Wald und dann entlang des Lainbach. Im Fluss können Sie, wenn der Zufall es erlaubt, Bachforellen sehen. Der Weg ist gut ausgeschildert und auch für Kinder geeignet.
Am Wasserfall angekommen, kann man das Naturschauspiel genießen. Der Rundweg hat eine Länge von etwa sechs Kilometern, bei etwa zwei Stunden Wanderzeit.
Kurz vor dem Ort Kochel haben Sie an der Wald-Lichtung eine grandiose Aussicht auf das Loisach-Moor und den Herzogsstand. Noch ein Kilometer, und Sie sind zurück an der Bahnstation.
Text: JvB, Fotos: www.genussorte-pfaffenwinkel.de
Ein Wanderer meinte treffend:
„Eine wunderschöne Rundwanderung für den kleinen Ausflug. Der Weg ist teilweise steil, stufig, der Rückweg durch den Wald auch teilw. sehr schmal. Ganz nach meinem Geschmack und keine Radfahrer😉 unterwegs.“







