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Peißenberg und der Bergbau

Bergbau in Bayern? Man möchte es kaum glauben. Selbst Kumpels im Ruhrgebiet glauben, dass es sich eher um kleinsten Bergbau handelt. Aber das ist eine Überraschung, da zum Schluss der Bergarbeiten, 1971, mit modernsten Techniken gearbeitet wurde. Umso trauriger ist der Fakt, dass man in Peißenberg wenig davon mitbekommt. Der weithin sichtbare Förderturm wurde leider gleich nach Stilllegung 1971 demontiert. Bedauerlicherweise ist das Mini-Modell in der Nähe vom Aldi-Markt schlecht zu finden. 

Das Museum ist da eine Abhilfe. Jeden zweiten Sonntag gibt es Führungen im Stollen und im Museum. (Bitte nachfragen oder Webseite prüfen.) Sie erfahren unter anderem, dass bei der Arbeit in etwa 1200 Meter in der Tiefe zwischen 35 und 40 Grad gemessen wurden. 

Führungen können Sie hier buchen.

Öffnungszeiten:

Ganzjährig:

Jeden 1. und 3. Sonntag im Monat 

Saisonal:

ab dem 15. Mai bis 15. September jeden Mittwochnachmittag

Beginn der Führung:

An den offenen Museumstagen bieten wir Führungen an jeweils um 13:30 und um 15:00 Uhr

Für Gruppen, Schulklassen etc. ist bitte eine Anmeldung erforderlich.

Erwachsene (ab 18 J.)              10,00 €

Familienkarte (2 Erw./2 Kinder ab 6 J.)        25,00

Folgendes bietet der Eintritt:

Die Einfahrt in unseren Erlebnisstollen bietet unseren Besuchern einen Einblick in die Welt unter Tage. Sie können einen Blick in eine abgebaute, aufgelassene Grube, dem sogenannten “Alten Mann” werfen, erleben eine Schausprengung” und einen Rundgang durch den Stollen.

Adresse:
Am Tiefstollen 2,
82380 Peißenberg
Träger: Stadt-Markt Peißenberg

Der Bergbau in Peißenberg in Bayern hat eine lange Geschichte. Die ersten Vorkommen von Pechkohle wurden bereits im 16. Jahrhundert entdeckt. Im frühen 19. Jahrhundert begann der systematische Abbau der Kohle.

Das Bergwerk Peißenberg war eines der größten und modernsten Bergwerke in Bayern. Es befand sich im Hohen Peißenberg, einem Bergrücken im Süden des Landkreises Weilheim-Schongau. In den Stollen des Bergwerks wurden über 100 Kilometer Strecken unter Tage angelegt.

Die Pechkohle aus Peißenberg wurde vor allem für die Herstellung von Koks verwendet. Koks ist ein wichtiger Brennstoff für die Stahlindustrie. Außerdem wurde die Pechkohle als Brennstoff für die Dampfmaschinen der Augsburger Textilfabriken verwendet.

Der Bergbau in Peißenberg war ein wichtiger Wirtschaftsfaktor für die Region. In den 1950er Jahren waren über 3.500 Menschen im Bergwerk beschäftigt.

1971 wurde das Bergwerk Peißenberg stillgelegt. Die Gründe dafür waren die zunehmende Mechanisierung des Bergbaus und die starke Konkurrenz des billigen Öls aus anderen Ländern.

Heute ist das Bergwerk Peißenberg ein beliebtes Ausflugsziel. Im Bergbaumuseum Peißenberg können Besucher die Geschichte des Bergbaus in Peißenberg kennenlernen.

Text: JvB, Fakts aus Wikipedia CC0, Auszug aus www.bergbaumuseum-peissenberg.de; Fotos: oben: www.wikipedia.de; unten: Stadt Peißenberg CC0

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