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Roseninsel am Starnberger See

ROSEN und BIENEN

 
Die Feldafinger haben eine glückliche Lage: 600 Meter über dem Meeresspiegel, mit schönster Alpenumsicht, fährt man oder geht man runter zum See zur Roseninsel. Da verwundert es dann nicht, dass die Feldafinger gegen den Bau des Buchheim-Museums vorgegangen sind. Das wiederum hat nun eine geniale Lage in Bernried erhalten.Wenn man jetzt einen Bogen spannt, vom Lenné Park in Feldafing rüber nach Tutzing und deren Bagnères de Bigorre Park nach Bernried mit dem Busch-Woods-Park und dem beliebten Museum der Phantasie von Buchheim. „A Traum!“, würde der Bayer sagen.

Die Roseninsel (auch „Isle of Roses“ genannt, wegen der 600 verschiedenen Rosen und der 40 Sorten) ist eine kleine Insel im Starnberger See in Bayern. Sie ist eine der bekanntesten Sehenswürdigkeiten in der Region. Die Insel befindet sich etwa 500 Meter vom Ufer entfernt und ist mit dem Fähr-Boot erreichbar.

Die Roseninsel hat ihren Namen aufgrund der vielen Rosengärten, die dort angelegt wurden. Sie wurde im 19. Jahrhundert von König Maximilian II. von Bayern gekauft und in einen romantischen Landschaftspark vom Berliner Architekten Lenné umgewandelt. Auf der Insel befinden sich verschiedene Gebäude, darunter ein kleines Schloss im pompejanisch-bayerischen Stil, das auch als „Casino“ bezeichnet wird. Das Casino wurde als Rückzugsort für den König und seine Familie genutzt.

Heute ist die Roseninsel ein öffentlich zugänglicher Ort und ein beliebtes Ausflugsziel für Touristen. Die Besucher können die wunderschönen Rosengärten erkunden, Spaziergänge entlang der Uferpromenade machen und die Aussicht auf den Starnberger See genießen. Das Casino kann ebenfalls besichtigt werden und beherbergt eine Ausstellung über die Geschichte der Insel.

Sie ist ein malerischer Ort mit einer reichen Geschichte und einer beeindruckenden Naturkulisse sowie ein beliebtes Ziel für Naturliebhaber, Gartenenthusiasten und Geschichtsinteressierte.

Man erreicht die Insel ab der S-Bahn-Haltestelle Possenhofen oder Feldafing (S6) nach einem ca. 30-minütigen Fußmarsch zum Glockensteg, der zum Park Feldafing gehört.

Vom 1. Mai bis 15. Oktober setzt ein Fährboot vom Glockensteg zur Insel über. Die Überfahrt dauert etwa fünf Minuten. Der Fahrtakt der Fähre wird an die Zahl der Besucher angepasst. Bei geringem Andrang muss der Fährmann mittels einer am Steg angebrachten Glocke gerufen werden.

Roseninsel Fährbetrieb
Bernhard, Hermann” Zillner
Hauptstraße 12
82343 Pöcking
Mobil: 0151-2874 1905 www.roseninsel.bayern

Übrigens: In den Sommermonaten finden regelmäßig standesamtliche Eheschließungen im Casino statt. Informationen erhalten Sie beim Standesamt der Gemeinde Feldafing: Tel.08157 – 9311-29

Rosenblüte auf der Roseninsel

Gewöhnlich beginnt die erste Blüte etwa Mitte Juni, die zweite etwa Mitte August. Die Rosen blühen dann ungefähr für vier Wochen. Klimabedingt kann sich die Blütezeit (auch um mehrere Wochen) verschieben.

Komm herüber, Fährmann!
Ludwig II. suchte Abgeschiedenheit auf der einzigen Insel im Starnberger See. Heutzutage könnte er sie nur noch im Winter finden. Zwischen Frühling und Herbst transportieren kleine hölzerne Fährboote Besucher vom Glockensteg in Feldafing zur Insel. Die Überfahrt dauert nur fünf Minuten und bietet einen herrlichen Ausblick auf das Alpenpanorama mit der Zugspitze und dem Karwendel-Gebirge.

Welche Blume verleiht der einzigen Insel im Starnberger See ihren Namen?
Dem ›Rosarium‹, das Lenné um 1850 anlegte, verdankt die Insel ihren Namen. Die Blumenpracht erfreute bereits die Kaiserin Sissi (Sisi) und Ludwig II.

Geschichtliches
Kommt der Name Roseninsel etwa vom Reichsgraf La Rosée? Wikipedia weiß dazu Folgendes: Im Jahr 1545 ging die Insel als Erblehen von Herzog Wilhelm IV. in den Besitz der Rosenbusch von Possenhofen über, die diese Insel behielten, als sie 1588 die Hofmark Possenhofen verkauften. 1730 teilten die letzten Töchter der Rosenbusch-Familie die Insel unter sich auf. Die eine Hälfte gehörte der Familie Schattel, die andere der Familie de Stock. 1758 erwarb Janson de Stock auch die Schattelsche Hälfte.

Um 1762 erwarb Johann Kaspar Reichsgraf Basselet von La Rosée dann die gesamte Insel beziehungsweise die damalige Hofmark Wörth zusammen mit den Hofmarken Feldafing und Possenhofen und besaß so das größte geschlossene Ufergebiet am Würmsee (Starnberger See). Sein Enkel, der ehemalige Hofrat Desiderius Joseph Reichsgraf Basselet von La Rosée, der meist auf der Insel gelebt hatte, starb 1834 kinderlos. Anschließend verkauften seine Erben den gesamten Besitz an Herzog Maximilian in Bayern. Sohn König Ludwig I. erhielt die Insel Wörth.

Text: JvB, Fotos: www.genussorte-pfaffenwinkel.de, die vier Bilder unten sind aus Wikipedia

Zuallerletzt:

Die SZ schreibt über Renate Eller: Sie hegt und pflegt die 600 historischen Rosen auf der Roseninsel im Starnberger See.

Renate spielt eine entscheidende Rolle auf der Insel, wenn es darum geht, die Vielzahl an Rosen und Bienen zu erhalten. Die Insel ist bekannt für ihre einzigartige Schönheit, die durch ihre gepflegten Gärten und Parks, sowie ihre kulinarischen Angebote unterstrichen wird. Renate hat im Laufe der Jahre viel Zeit und Mühe investiert, um die Insel zu dem Juwel zu machen, das sie heute ist. Wenn man bedenkt, dass die Insel zuvor noch nicht so weitläufig bekannt war, ist es erstaunlich zu sehen, dass sie heute zu einem der beliebtesten Ausflugsziele für Besucher aus aller Welt geworden ist. Es ist aber auch nicht zu übersehen, dass der Einfluss von König Max II. dazu beigetragen hat, dass die Insel heute so kultiviert ist. Ohne sein Interesse an der Insel und seinem finanziellen Support wäre Renates Arbeit und der Arbeit ihrer Kollegen nicht so effektiv gewesen und die Insel würde nicht den gleichen Ruf genießen wie heute.

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