Der Kramer ist der unbeachtete und unspektakuläre Wander-Berg der Garmischer Bergwelt. Zwei Restaurants sind der erste Anlaufpunkt für Touristen: die Windbeutelalm am Ende des Kramer Plateauweges und die St. Martin Alm. Die erstere ist am einfachsten zu erreichen, die Zweite durch einen eineinhalbstündigen bis zweistündigen Fußweg über etwa 300 Höhenmeter hoch zur idyllischen Alm.
Für manche Bahnreisende ist der halbstündige Weg zum Beginn des Aufstieges bei der „Alten Pfarrkirche St. Martin“ schlicht langweilig. Dafür wird man mit tollen Ausblicken und guten Wegen belohnt.
Die Tour ist Mittel-Schwer, da es stetig bergauf geht. Eine gute Grundkondition und gute Trittsicherheit sowie festes Schuhwerk ist notwendig. Nach etwa zwei Stunden haben Sie etwa fünf Kilometer geschafft.
Dort erwarten Sie zwei Liege-Bankerl und viele leckere Speisen bei traumhafter Aussicht auf Garmisch, die Soiernspitze, dem Karwendel, Wetterstein, Alpspitze und Zugspitze.
Im Sommer gibt es Blaubeerpfannkuchen! Die Hütte ist übrigens auch im Winter geöffnet. (Natürlich vorher auf deren Homepage oder www.google.de/maps nachsehen, ob geöffnet ist.)
Text: JvB, Fotos: www.genussorte-pfaffenwinkel.de
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