Diesmal geht es in einen der bekanntesten Orte in Bayern. In den Gemäuern hat viel Geschichte stattgefunden, die die Bayern über Jahrhunderte mitbestimmt haben. Jeder Tritt ist also mit Bedacht zu wählen, das bayerische Paradies ist hier Zuhause.
Was sehen wir zuerst: Das gut erhaltene Kloster Benediktbeuern ist eine riesige Anlage und ein begehrter Ort für Sightseeing. Es gibt einen Barfußweg des Zentrum für Umwelt und Kultur und weitere Lehrpfade. Der Schmetterlingspfad, so heißt der Pfad um das Kloster, zeigt Ihnen, je nach Jahreszeit, diverse Schmetterlingsarten. Nicht zu vergessen, der kreisförmig angelegte Kräutergarten.
Ein kleiner Rundgang im und um das Kloster führt Sie durch einen Klangpfad und zur Vogelstation Moosmühle. Die Strecke ist etwa zwei Kilometer lang. Hier dürfen Sie Stöckelschuhe auf Festigkeit testen. Kinder kommen mit vielen Übungsgeräten, Schaukeln und Spielvergnügen auf Ihre Kosten.
Etwas weiter führt ein kleiner Rundweg durch das Moos Richtung Süden entlang des Spatzenpointweges Richtung Loisach und dann über die Rieder Straße zurück.
Das kleine Gartencafé zwischen Biergarten und Friedhof ist ein echtes Kleinod. Kaffee und Kuchen gibt es im Kräuter- und Erlebnisladen zum Selbstabholen. Etwas unscheinbar, da der Biergarten den Blick auf sich zieht, aber eben deswegen ein angenehmer Ort zum Verweilen. Verspielte Gartencafés sind en vogue. Die Kuchen, der Kaffee: alles vom Besten!
Das Titelfoto wurde im Garten des kleinen Cafés aufgenommen. Es sagt mehr, als wir Ihnen mit vielen Worten vorschwärmen können.
Es gibt noch ein zweites Café, das Klostercafé, auf dem Gelände, das sehr gemütlich ist und für größere Familien viel Platz bietet.
Wer es ruhiger mag, begibt sich einige Meter weiter zu Ottis Café im Ort.
Adresse:
Don-Bosco-Straße 1
83671 Benediktbeuern
Telefon: 08857-880
Benediktbeuern liegt auf 631 Hm.
Geöffnet ab 9.00 Uhr
Führungen gibt es Samstag und Sonntag um 14.30 Uhr. Der Startpunkt ist beim Klosterladen. Voranmeldung: 08857-88172
Text: JvB, Fotos: www.genussorte-pfaffenwinkel.de, Fotos unten:WikimediaImages, tassilo111_Dieter Ludwig Scharnagl, stux, Michaela Schmitt, Christian Storb via Pixabay, Public domain CC0.
Geschichtliches: Im Jahre 725 hat Karl Martell das Kloster errichten lassen. Die Station hieß Buron. Damit sollten die Bergpässe Richtung Süden kontrolliert werden. 739 hat der hl. Bonifatius die Kirche eingeweiht und hat den Huosigrafen Landfried ein, dessen Familie die Ländereien stiftete und hat ihn als ersten Abt eingesetzt. Der Name Benediktbeuern ist auf eine Armrelique des Hl. Benedikt zurückzuführen und ist das älteste Kloster Oberbayerns.








